737. Tatort: Tote Männer (RB/WDR)
Ermittler: Hauptkommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel), Kommissar Nils Stedefreund (Oliver Mommsen), Assistent Karlsen (Winfried Hammelmann)
Drehbuch: Wilfried Huismann und Jochen Greve; Regie: Thomas Jauch

Der Fall Nachdem Stedefreund der Tochter seiner Chefin (Camilla Renschke), inzwischen 27, für eine Nacht den Traumprinzen gegeben hat, wird er zu einer Stricherleiche an der Weser gerufen. Danach darf er nach Hinterzarten, eine Schwulenbar in Bremen. Die Männer finden Gefallen am smarten Kommissar, nur Raul (Sebastian Weber) nicht. Dem steigt Stedefreund aber ordentlich nach, weil er ihn mit dem toten Malik beim gescheiterten Eindbruch in eine Zoohandlung in der Todesnacht gesehen haben will. Die Ermittlung auf eigene Faust führt ins Leere. Außerdem bekommt er ordentlich Ärger mit seiner Chefin, weil sie es nicht fassen kann, daß er mit seiner Tochter angebandelt hat. Der Libanese hatte aber auch eine Beziehung mit dem werdenen Vater Leon Hartwig (Felix Eitner). Seine schwangere Frau Jutta (Fritzi Haberlandt) ist darüber sehr pikiert, findet aber mit 33 Jahren keinen Traumprinzen mehr.
Der Täter Sehr schnell kristallisiert sich Jutta Hartwig als Täterin heraus. Daran ändert auch die eingeflochtene Nebenhandlung Geldwaschanlage Zoohandlung nichts.
Die Bewertung Ein sehr mühsamer Tatort mit guten Darstellern, die aber nicht zeigen konnten, was sie wirklich können (v.a. Fritzi Haberlandt, die sehr stereotyp spielte). Zur Hälfte war die Luft raus. Hätte man die Figuren besser ausgearbeitet, hätt es kurzweilig werden können.
So gibt es nur 5,5 Punkte - den halben Punkt bekommen die Hunde Paul und der von Raul.
Mehr Informationen gibt’s im Fundus (u.a. ein Interview mit Oliver Mommsen). Sopran, MayavonderSpree, Annabell, Heiner-Maria Huber, Ponkie und die Forenleser haben zugesehen.
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