Golden Girls Full TV Theme - MyVideo
Estelle Getty, die Sophia aus den Golden Girls ist tot.
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Er lebe hoch (und mit ihm auch Robert Gernhardt)!
Verwaltung macht einen Park erst so richtig schön! Das gilt natürlich auch für den Englischen Garten. Zum Glück hat das der Verwalter Thomas Köster richtig erkannt und handelt ganz im Sinne seines Vorgesetzten, der bekanntlich nicht nur die Finanzen zusammenhält, sondern auch Chef der bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung ist. Eine wunderbare Kombination! So hält der clevere Niederbayern die Finanzen zusammen, ohne daß sich jemand in Neuhaus am Inn oder in Oberviechtach darüber beschweren könnte.
Und sind wir ehrlich: Hunde gehören an die Leine! Das Surfen ist schon lange verboten, wurde nur nie geahndet. Aber es lässt sich aus dem Naherholungsgebiet noch viel mehr rausholen.
Die Trambahn hat man erfolgreich verhindert. Aber der Bus fährt immer noch durch den Englischen Garten! Warum nicht die MVG mit einem saftigen Zoll belasten? Das Kiffen Rauchen gehört schon lange verboten. Es reicht schon, daß jede Kneipe zum Raucherclub werden kann. Der Alkohol lässt sich schwer verbieten, wenn die staatliche Hofbrauerei am Chinesischen Turm das Bier ausschenkt. Aber daß wild Augustiner (oder gar Tegernseer!) getrunken wird, wird sich doch durch einen ordentlichen Wachdienst verhindern lassen.
Und es muss ja auch nicht sein, daß die nicht harmonisierenden Gesellschaftsgruppierungen aufeinandertreffen. Karl Valentin hat sich dazu schon vor über 60 Jahren ausgelassen. Montags die Senioren, dienstags die Familien, mittwochs die Tierfreunde, donnerstags die Jugendlichen, freitags die Schwulen und Lesben, und am Wochenende darf sich der Park erholen. Das Ganze natürlich nur gegen Eintritt, denn schon der findige Vespasian hat festgestellt: Pecunia non olet.
Auch die Liberalitas Bavariae ist nicht zum Nulltarif zu haben!
Ich weiß nicht, wieviele Blogs mit bevorstehenden und nur halbwegs überstandenen Zahnarztbesuchen gefüllt wurden. Dieser Artikel wird ganzt anders, versprochen.
Der neue Zahnarzt unserer Bewohner möchte sie auf angenehme Weise an Zahnhygiene gewöhnen. Er weiß (und sieht), daß es um deren Zähne nicht zum besten bestellt ist. Er ist so fair und dreht nicht uns Betreuern einen Strick daraus, sondern er weiß selbst, daß sie - unabhängig von der Schwere der Behinderung - an den entscheidenden Stellen Beton anrühren können. Will man nicht Tatbestand der Körperverletzung erfüllen, lässt man es lieber.
Dieser Zahnarzt, ein Tausendsassa, ist sehr freundlich zu den Bewohnern und zu uns. Als ich kürzlich mit unserer Ältesten zur Zahnreinigung in der Praxis aufkreuzte, wurden wir nicht nur freundlich begrüßt. Ich wurde gefragt, ob die Dame an meiner Seite ein Stück Schokolade wolle. Ich muss einigermaßen dumm geguckt haben und lehnte verduzt ab. “Darf sie nicht?” Diese Schmach konnte ich mir natürlich nicht leisten.
Und so schob sich die Patientin ein Stück Merci nach dem anderem ein, bevor der unangenehme Teil des Nachmittags folgte…
Wenn man gegen etwas ist, sollte man schon sehr genau wissen, wogegen man ist. Beim Streit um die geplante Moschee am Gotzinger Platz offenbaren manche Menschen (nicht nur auf Bürgerversammlungen und im Fernsehen) ihre geballte Ignoranz und merken gar nicht, wie sie ihre Ansichten konterkarieren:
Ins Herz (Sendlings) gehört keine Synagoge!

Erich Lejeune ist Gründer einer Halbleiterfirma, Motivationstrainer (”Lejeune Academy – for Philosophy & Motivation”) und Fernsehmoderator. Als die SpVgg Unterhaching in der Bndesliga war er mit seiner Chipkartenfirma Hauptsponsor des Vorstadtvereins und machte damals Schlagzeilen, weil er den Kickern um Markus Oberleitner Erfolg einreden wollte. Das gefiel dem Präsidenten Kupka nicht sonderlich, und gebracht hat es auch nichts, denn die Hachinger befinden sich inzwischen in der 3. Liga.
Ob er als Fernsehmoderator erfolgreicher ist, weiß ich nicht. Jedenfalls darf er noch beim Lokalsender München.TV eine wöchentliche Talkshow moderieren. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß er mit seinen Gästen ganz dynamisch durch München spaziert.
Jüngstes “Opfer” war der erstaunlich schnell ergraute Ex-CSU-Generalsekretär Markus Söder (der Stoibersturz scheint ihm zumindest optisch zugesetzt zu haben). Kritisches war nicht zu erwarten, aber was Lejeune während dieser Stunde geboten hat, würde selbst Siegmund Gottlieb die Schamesröte ins Gesicht treiben. Den “scharfen Hund” und den “Wadlbeißer” kann man noch akzeptieren, aber was der Lokalsender-Philosoph im Folgenden von sich gegeben hat, hat mit Schleimen schon nichts mehr zu tun. Er lobt den profillosen Stoiberianer, den er auch noch mit Franz-Josef Strauß auf eine Stufe hebt, als “einen (der wenigen) Minister, der englisch kann”, bezeichnet andere Minister als “trocken wie Hundekuchen” (nach der Logik müsste Söder eigentlich mit einem Sandkuchen verglichen werden) und stellt dem Franken nach einem langen Monolog über Motivation, Brüssel und Wahlkampf die Frage: “Ist Markus Söder auch schon eine Marke?” Da auch so eine Lobhudelei anstrengend ist, wird nach ca. zwei Dritteln der Sendung auf einer Bank im Hofgarten Platz genommen: “Herr Minister, wir haben beide noch einen schweren Tag.” Der Fernsehzuschauer hat noch schwere zehn Minuten zu überstehen und muss sich sich von Lejeune sagen lassen: “Im Lob ist jeder grenzenlos belastbar.” Söder doziert zwischenzeitlich über Auctoritas und Potestas (hat der Motivator das verstanden?), beeindruckt ob der lateinischen ausdrücke hebt Lejeune die “emotionale Kraft” des zum Europaminister degradierten Stoiber-Zöglings hervor, bevor er ans Eingemachte geht:
“Ich möchte Ihren Mut und Ihre Ehrlichkeit testen.” Dabei guckt Lejeune grinsend, will dabei wohl investigativ wirken und will von Söder seine Note für die Staatsregierung wissen. Tja, und dann erwartet er wohl ein Abwatschen Söders der Beckstein-Regierung (und wohl auch seiner selbst). Zu dumm, daß der Ratzinger-Leser ihm diesen Gefallen nicht tut: “1-.”
Die Note 1- verdient auch nur diese kostenlose Wahlveranstaltung, denn selbst Andreas Bönte vom Bayerischen Rundfunk versucht noch, ein wenig pseudo-kritisch zu wirken. Wenn man einmal davon absieht, daß Erich Lejeune ein gutes Drittel der Sendezeit für seine Ausführungen, die dann in unglaublich peinliche Fragen münden, benötigt, bekommt man allwöchentlich Realsatire geboten, für die man wenigstens keine Rundfunkgebühren entrichten muss. Dabei grinst Lejeune in einer Tour, was auch seine Falten um die Augenpartien erklärt. Sie erwecken den Eindruck, daß der Motivationstrainer grinsend auf die Welt gekommen ist und ihm niemand gesagt hat, daß man auch anders gucken kann (manchmal sogar muss).
Lejeune ist sich auch nicht zu schade, ein Gespräch mit Beckenbauer so zu beginnen: “Franz, Du bist ja scho’ a Phänomen. Wia machst’ denn des eigentlich?” Da war selbst der nie um eine Plattitüde verlegene Kaiser platt…
Platt ist auch der Zuseher nach 60 Minuten grinsenden Motivationsfernsehens. Sollte mich Erich Lejeune vor dem Jüngsten Gericht angrinsen, reicht meine Motivation nur fürs Fegefeuer.
647. Tatort: Liebe macht blind (RBB; EA: 19.11.2006)
Ermittler: Hauptkommissar Till Ritter (Dominick Raacke), Hauptkommissar Felix Stark (Boris Aljinovic); Kommissar Weber (Ernst-Georg Schwill), Wiegand (Veit Stübner)
Der Wirtschaftsanwalt Dr. Erik Mohr (Robert Schupp) wird nach einem “Schpeed Dating” (so der einzige mit Berliner Dialekt im Team, Kommissar Weber) erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden. Erste Anhaltspunkte sind die drohende Kirsten Ziller (Elena Uhlig) auf dem Anrufbeantworter und das Portrait von Nina Emmerich (Aglaia Szyszkowitz). Kirsten wurde vom schnieken Anwalt für blöd verkauft, während Nina Sozia in seiner Kanzlei ist, die er mit Dr. Matthias Krone (Christian Maria Göbel) betreibt. Nina und der Tote waren ein Paar. Allerdings hatte Nina auch privaten Kontakt zum Kompagnon und zum Rechtsreferendar Arndt Baumeister (Steffen Schroeder). Ein Motiv hat auch Kirstens Bruder Paul (Timo Dierkes), der eine Autowerkstatt betreibt. Paul ist damit beschäftigt, seine privat wie beruflich strandende Schwester vor Unheil zu bewahren - sehr zum Leidwesen seiner Frau Marie (Heidrun Gärtner).
614. Tatort: Rache-Engel (SR; EA: 13.11.2005)
Ermittler: Max Palu (Jochen Senf), Stefan Deininger (Gregor Weber), Frau Braun (Alice Hoffmann)
Die krebskranke Pianistin Vera Schneider (Annette Kreft) wird nach einer Ehrung für ihre Verdienste um die Resozialisierung einsitzender Jugendlicher tot in ihrem Garten aufgefunden. Sie wurde vom Balkon gestürzt. Verdächtige gibt es viele: ihren Mann Heinz (Alexander Held), ihre Adoptivtochter Marion (Annett Renneberg), der verlorene Sohn (Nikolai Kinski), ihre rechte Hand Eva-Maria Klein (Renée Soutendijk) und ihr “Leibwächter” Moshi Demirel (Aykut Kayacik). Alle haben sich auch in der Tatnacht in ihrem Haus aufgehalten: um mit ihr zu streiten, Gespräche mitzuschneiden, usw.
Und niemand war’s. Sie ist versehentlich vom Balkon gestürzt.
Zum unfreiwilligen Abschied von Jochen Senf gab’s einen Tatort zum Abgewöhnen. Die Sexszene zwischen Annett Renneberg und Alexander Held sorgte in der B*ldzeitung für ordentlich Wirbel. Nicht einmal die war erwähnenswert. Gut war diese Folge eigentlich nur, wenn Palu an sich und seiner Beziehung zu seiner Freundin Margit (Tatjana Clasing) haderte. Am Schluss gibt er seinem Assistenten Deininger die Dienstmarke und verabschiedet sich mit den Worten: “Das war’s Stefan. Kauf Dir mal ‘n Anzug.”
Dr. Zapp war seinerzeit froh über das Ende…
Nota bene:
Dieser Tatort darf nicht mit diesem verwechselt werden, auch wenn sich diese beiden Folgen eigentlich in nichts nachstehen.
Aber selbst ide ARD hatte Probleme, diese Folgen auseinander zu halten. Denn zu Beginn der Woche wurde die Wiederholung der MDR-Folge angekündigt…
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